Greenpeace Energy eG



 
Die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy eG wurde im Jahr 1999 von der Umweltorganisation Greenpeace e.V. mit dem Ziel gegründet, als Ökostrom-Versorger einen richtungsweisenden Beitrag zum Aufbau einer ökologischen Energiewirtschaft zu leisten. Ziel unserer politischen Arbeit sowie unserer Angebote an Kunden ist seither unter anderem, Veränderungsimpulse zu setzen, die nach unserer Überzeugung und der von Greenpeace für den Erfolg der Energiewende notwendig sind.

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Frise-Haus, Hamburg, Altona, 28.09.2016 Foto / ©: Sabine Vielmo

Greenpeace Energy hat als Energie-Genossenschaft mit Hauptsitz in Hamburg heute rund 23.000 Mitglieder und versorgt rund 130.000 Kundinnen und Kunden mit Ökostrom sowie dem innovativen Wärme-Produkt proWindgas. Über die 100-prozentige Tochterfirma Planet energy finanzieren, bauen und betreiben wir darüber hinaus Erneuerbare-Energien-Anlagen und bieten Beratungsangebote für Bürgerenergieprojekte.

Daneben realisieren wir aktuell Mieterstrom-Projekte, die sich durch den Einsatz modernster Mess- und Versorgungstechik auszeichnen. Für das Thema Mieterstrom setzt sich Greenpeace Energy schon seit Jahren energiepolitisch ein: So entwickelte die Energiegenossenschaft zusammen mit anderen Branchenakteuren ein Direktvermarktungsmodell für Ökostrom („Grünstrom-Marktmodell“), das innovative Eigenversorgungsmodelle wie Mieterstrom ermöglichen kann. Das Fehlen einer solchen Vermarktungsoption hat Greenpeace Energy zudem während der parlamentarischen Beratungen zum EEG 2017 immer wieder angemahnt und öffentlich kritisiert.

Wir werden uns auch künftig politisch dafür einsetzen, dass Nahversorgungskonzepte wie Mieterstrom in Zukunft möglich und wirtschaftlich darstellbar sind. Denn solche dezentralen Modelle sind aus unserer Sicht ein entscheidender Bestandteil für eine erfolgreiche Energiewende. Dazu gehört auch eine konstruktive Rahmensetzung, die es Bürgern erlaubt, erneuerbare Energien selbst zu erzeugen, selbst zu nutzen und selbst weiterveräußern zu können. Bislang hat es die Politik versäumt, diesen Rahmen zu schaffen.